Avventurina

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Herstellungstechnik(en):
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Ein eher unauffälliges Tabakglas, das es aber in sich hat. Die schwarzbraune Bandauflage erscheint im Gegenlicht als dunkelrubinrot bis goldbraun gefärbtes Glas. Dazwischen liegen die metallisch glänzenden, von feinem Goldflitter dominierten Kupferaventurinbänder. Die auf das Kristallglasbixl aufgebrachten Bänder wurden verdreht zu einem G‘schnürlten bzw. (nach Friedrich Holl in „Schnupfer, Schmai und Schmalzlerglas“) einem Gedrehtgebänderten. Bemerkenswert ist der massive geprägte oder gegossene ältere Metallverschluß.

Der Bixlmacher könnte Heinz Dick, Rotwaldhütte, Zwiesel, gewesen sein.

11,0 cm x 7,7 cm x 2,9 cm